Münzen aus umgefallenem Glas

Mit diesen 10 Tipps senken Sie Ihre Heizkosten

von Impex

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Ein Viertel des gesamten Energiebedarfs wird für das Heizen verwendet. In der Winterzeit gilt es daher, Ressourcen zu sparen, die Umwelt zu schonen und das eigene Geldbörserl zu entlasten. Wir zeigen Ihnen 10 Tipps, wie Sie effizient heizen können.

Heizkörper entlüften

Gibt der Heizkörper Klopfgeräusche von sich, bedeutet dies zumeist, dass Luft in das Heizsystem gelangt ist. Mit einem speziellen Schlüssel lässt sich das Ventil des Heizkörpers öffnen wodurch die Luft entweichen kann. Dieser Vorgang sollte mindestens einmal pro Jahr – am besten vor der Heizperiode – ausgeübt werden, um die Heizkosten um bis zu 15 % zu senken.

Heizkörper nicht zustellen

HeizkörperHeizkörper sollen ihre Wärme optimal abgeben können. Aus diesem Grund sind Möbel, dicke Vorhänge oder Ähnliches vor dem Heizkörper ein absolutes No-Go.

Für die richtige Raumtemperatur sorgen

Grundsätzlich gilt, dass nicht jedes Zimmer gleich beheizt werden muss. Die berühmte Abstellkammer können Sie gut und gerne bei 15° Raumtemperatur ansiedeln. (Thermostat-Stufe 1) Für Wohnräume ist eine Temperatur von 20° optimal (Stufe 3), Schlafzimmer und Küche kommen mit 15° bis 16° aus (Stufe 1). Für das Badezimmer ist eine Temperatur von 23° (Stufe 3-4) bestens geeignet.

In der Urlaubszeit Temperaturen herunterfahren

Geht es in den Ski-Urlaub, so ist es ratsam, die Heizleistung zu drosseln. Die Heizkörper sollten auf einer niedrigen Stufe weiterlaufen, jedoch nicht ganz abgedreht werden. Auch bei kürzeren Reisen von 1 bis 2 Tagen ist eine Raumtemperatur von 15° zu empfehlen.

Heizleistung nachts herunterfahren

Selbiges gilt auch für die Nachtphasen: Wer die Vorlauftemperatur nachts drosselt, kann bereits eine spürbare Einsparung erzielen. Senkt man die Temperatur von 20° auf 17°, lassen sich beispielsweise bis zu 10 % an Heizkosten einsparen.

Keine offenen Fenster über Nacht

Vor dem Zubettgehen kann man gerne noch kurz lüften, über Nacht heißt es dann aber „Luken dicht“. Fenster- oder Rollläden sollten ebenfalls ganz geschlossen sein.

Richtig lüften

Alte Frau lehnt am offenen FensterIn einem Vier-Personen-Haushalt verdunsten etwa zehn Liter Wasser. Die daraus entstandene Feuchtigkeit muss unbedingt aus dem Haus geschafft werden, da man sich sonst mit ungesunder Schimmelbildung abplagen muss. Daher gilt: Lüften Sie die Wohnräume zweimal täglich für 10 Minuten. Hierbei sollten Sie die Fenster weit öffnen und darauf achten, dass – falls möglich – jeweils gegenüberliegende Fenster für den Durchzug offen sind. Während dem Lüften sollten Sie die Thermostate der Heizkörper auf Stufe Null stellen.

Fenster nicht kippen

Gekippte Fenster sind eine schlechte Angewohnheit, die man sich schleunigst abgewöhnen sollte. Denn diese treiben die Heizkosten enorm in die Höhe, lassen die Wände auskühlen (Gefahr der Schimmelbildung) und bringen bei weitem nicht den selben Effekt, den man bei kurzem Stoßlüften erzielt.

Fenster dicht halten

Um beim Thema Fenster zu bleiben: Selbst doppelt verglaste Scheiben bringen keinen Nutzen, wenn kalte Luft hereinströmt. Aufklebbare Isolierbänder sind bei undichten Fenstern eine gute Lösung. Wussten Sie, dass dichte Fenster eine Kostenersparnis von bis zu 25 % bringen können?

Teppiche verwenden

Fliesen oder Steinböden verringern das subjektive Wärmeempfinden. Teppiche schaffen hier Abhilfe und lassen den Raum wärmer wirken. Die Folge: Man ist weniger dazu verleitet, die Heizung wärmer zu stellen.

Mit diesen Tipps senken Sie nicht nur Ihre Heizkosten, sondern sorgen außerdem für das richtige Klima in Ihrem zu Hause.