Badewanne vor Fenster in Badezimmer

Fünf Tipps, wie man das Badezimmer richtig lüftet

von Impex

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Nach einer heißen Dusche oder einem ausgiebigen Bad herrschen im Badezimmer oft tropische Bedingungen. Der feine Nebel verteilt sich im Raum und setzt sich an den Wänden ab. Es bildet sich Schimmel, der eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellt. Wir verraten euch heute die fünf besten Tipps, wie man das Badezimmer richtig lüftet und somit Schimmelbildung vermeidet.

Tipp 1: Stoßlüften – nicht Dauerlüften

Zum richtigen Lüften nutzt man idealerweise, wenn vorhanden, ein großes Fenster. Das ist die energieeffizienteste Lüftungsvariante. Beim Stoßlüften bleibt die Badezimmertür geschlossen und es wird lediglich das Fenster geöffnet. Es gelangt so keine Feuchtigkeit in benachbarte Räume, allerdings erhöht sich die Lüftungsdauer. Dauerhaft gekippte Fenster sind nicht zu empfehlen, da hierbei nur eine sehr geringe Luftzirkulation stattfindet.

Tipp 2: Keine Fenster vorhanden?

In einem fensterlosen Bad ist die Gefahr von Schimmelbildung besonders hoch. Ein guter Rat ist es in diesem Fall, die nassen Fliesen und Duschwände mit einem Tuch abzuwischen. Die feuchten Handtücher sollten daraufhin in einem separaten Raum getrocknet werden.

Sind keine Fenster im Badezimmer vorhanden, so ist die wirksamste Alternative eine dezentrale Lüftungsanlage. Diese saugt die feuchte Luft ab und lässt frische Luft in den Innenraum strömen. Eine weitere Möglichkeit für innenliegende Bäder ist die zentrale Abluftanlage. Diese wird entweder mit einem Lüftungsschacht oder einem unbelegten Rohranschluss verbunden.

Tipp 3: Luftfeuchtigkeit messen

Vor allem in einem Badezimmer ohne Fenster ist es gut, sich nicht nur auf das eigene Gefühl zu verlassen. Um die Luftfeuchtigkeit im Auge zu behalten, ist die Anschaffung eines Hygrometers empfehlenswert. Dieses Gerät misst die relative Luftfeuchtigkeit und liefert dadurch wertvolle Informationen, wann das Badezimmer gelüftet werden sollte. Um Schimmel zu vermeiden, sollte die Luftfeuchtigkeit im Winter nicht mehr als 50 Prozent betragen.

Tipp 4: Querlüftung

Besonders effektiv ist der Luftaustausch bei der Querlüftung. Hierbei öffnet man z.B. das Fenster in einem benachbarten Zimmer und lässt die Türen offen. Durch den dadurch entstehenden Luftstrom wird die feuchte Luft recht schnell abtransportiert.

Tipp 5: Heizkörper abdrehen

Richtig lüften heißt auch richtig heizen. Während dem Lüften ist es wichtig, die Heizung abzudrehen. Ist das Fenster auch nur 10 Minuten geöffnet, wird zu viel wertvolle Energie aus dem Fenster geheizt. Direkt nach dem Lüften kann die Heizung wieder auf die richtige Temperatur aufgedreht werden.

Zeichen für falsches Lüften

Auch beim Lüften können Fehler passieren. Beispiele wären: das zu seltene Lüften, eine zu kurze Belüftungsdauer und unzureichendes Lüften, also kein Stoßlüften. All diese Fälle können eine Schimmelbildung zur Folge haben.

Ein Anzeichen für falsches Lüften ist es, wenn sich Kondenswasser am Fenster bildet. Die Fensterscheiben sind meistens die kältesten Stellen im Raum. Hier lagerst sich leicht Feuchtigkeit ab. Dieses Kondenswasser sollte stets weggewischt werden, um Schimmel zu vermeiden.